Zurück von der Hundeschule. Was mich echt ankotzt, ist diese pauschale Vorverurteilung eines Jagdbeauftragten gegenüber beliebigen Hundebesitzern – mich inklusive. Begreifen diese Beamtensturköpfe nicht, daß nicht die Hundeschulen das Problem im Wald sind, sondern einzelne, unvernünftige Halter?
Ich schreie nicht oft nach dem Rechtsstaat, aber hier muß ich doch mal auf die Unschuldsvermutung pochen. Ich weiß, daß mein Hund den Wald nicht unsicher macht, nichts und niemanden anfällt und jederzeit abrufbar ist, der benimmt sich im Wald ganz bestimmt besser als ein freilaufendes kleines Kind. Und ich lasse mir das nicht mehr vorwerfen, weil andere Hundebesitzer ihren Hunden möglicherweise freien Lauf lassen.
Ich freue mich schon auf den nächsten Möchtegerngeneraloberwaldundwiesenaufseher.

Ich kriege Plaque, wenn sich ein OB Sauerland der Pensionsansprüche wegen abwählen lassen will, anstatt verdienterweise zurückzutreten. Es stinkt sowas von zum Himmel, wenn Köpfe trotz massiven und folgenreichen Versagens beim Jobverlust keine Konsequenzen zu tragen haben.

Wenn ich nach einem schweren Fehler im Job zur Verantwortung gezogen und fristlos entlassen werde, bleibt mir entweder ein neuer Job oder Hartz IV. Ein Manager wird mit Millionenabfindungen zum nächsten Jobvernichtungsposten geschoben, ein Vollzeitpolitiker ist mit Pensionsansprüchen satt abgesichert. Wofür bekommen die “da oben” exorbitante Gehälter und Zuwendungen? Weil sie Verantwortung für ein ganzes Unternehmen / einen ganzen Staat / eine ganze Stadt oder was auch immer, jedenfalls für eine ganze Menge Menschen tragen, okay. Aber worin besteht letztendlich diese Verantwortung? Hm? Ja, worin??????? In nichts, null komma null Risiko. Moralische Verantwortung für zerstörte Existenzen, Jobverlust und Finanzkrisen? Dass ich nicht lache.

Von daher: ein Vollzeitpolitiker, in dessen zweifelsfreier Verantwortung 21 Menschen sterben, hat die Konsequenzen zu tragen und gehört ohne weitere Ansprüche aus seinem Job gefeuert, und nicht abgesprochen abgewählt.
Ein Manager, in dessen zweifelsfreier Verantwortung eine nie dagewesene Ölpest entsteht, gehört gefeuert und um das Geld enteignet, das er mit seinen perfiden Machenschaften und vorsätzlicher Mißachtung aller Sicherheiten gescheffelt hat.

Solche ignoranten Versager sollten die gleiche soziale Pein spüren, wie die vielen Familien, denen sie mit ihrer kurzsichtigen, menschenverachtenden und egoistischen Vorgehensweise schweres Leid zugefügt haben.

ohne viele Worte …. roflmao
http://www.thenoobcomic.com/index.php?pos=382

Um dem allgemeinen Vernetzungstrieb der Gesellschaft Rechnung zu tragen an die Flashgames zu kommen, habe ich mich nun auch mal bei FB registriert. Was man da aber an Vorschlägen für die Freundschaftsliste zu sehen bekommt, ist schon eine Frechheit, wer will denn mit so Leuten was zu tun haben, also ehrlich.

Die Vorgeschichte in aller Kürze, naja, nicht ganz so kurz … die Hilden Wains sehnen sich seit gut 20 Jahren nach einem eigenen Spielfeld, das den Namen “Baseballplatz” zumindest entfernt verdient. Viele Jahre harter Öffentlichkeitsarbeit, Jugendförderung und immer wieder Schaffung von Interimslösungen und Ausnahmegenehmigungen prägten den Betrieb der Abteilung des SV Hilden-Ost 1975 e.V. Zuletzt standen die Chancen so gut wie nie. Im Hildener Westen waren die kostenintensiven Planungen gegen alle Widrigkeiten, angefangen bei diversen Versorgungsleitungen im Boden bis hin zu geschützten Wallhecken, verkleinerten Ballfangzäunen und ausreichend Parkplätzen fast zur Umsetzung gekommen. Wären nicht die Naturschützer gewesen, die mit immer neuen Anträgen die schier unendliche Fauna und Flora dieser landwirtschaftlichen Nutzfläche gegen die Sportler eingebracht hätten, von Käfern bis Fledermäusen würde eine schier gigantische Biomasse dem Untergang geweiht sein. Es mag jeder für sich entscheiden, inwiefern eine (Echt-)Rasenanlage, auf der außer Trainings- und Spielbetrieb nichts stattfindet und die kaum Versiegelungsflächen aufweist, die ein Pilotprojekt für naturnahe Sportanlagen werden sollte, wo Totholzhaufen in ungenutzten Ecken sogar durch Zäune vor Unbefugten geschützt gewesen wären, aber mangels Interesse eben derselben Naturschützer kein Biotop angelegt worden wäre, wie diese Anlage ein Naherholungsgebiet verschandelt, die Fauna und Flora zerstört, brütende Vögel aus den umgebenden Gehölzen vertreibt – also Sachen, die die bestehende Landwirtschaft mit regelmäßigen Treckerfahrten, Düngung etc. nicht schon geschaft hätte. Wie auch immer, die Planung stellte man ein, nachdem ein Gutachter eine ganze Brutperiode lang die Vogelwelt inventarisieren sollte. Ein Jahr Verzögerung mit 1) keiner Aussicht auf Erfolg und 2) Aussicht auf weitere Verfahren wäre schlicht nicht mehr zu realisieren und hätte das sichere Ende der Wains bedeutet.

Eine Alternative war trotz aller Widrigkeiten dennoch schnell gefunden, das geplante Industriegebiet Giesenheide – für Eingeweihte: hinterm JWD. Dort versucht man schon seit 10 Jahren vergeblich, Firmen anzusiedeln. Nach einigem hin und her mit Erschließungskosten und Selbstbeteiligung des Vereins hatte man ein interessantes Konzept gefunden, das eine politische Mehrheit aus CDU, FDP und BA im Rücken hatte und bezahlbar sein würde. Die IGH sollte bauen und an den Verein vermieten, wodurch die Kosten wieder hereinkommen sollten. Die Stadt selbst würde nicht mehr zu tragen haben als ohnehin vorgesehen. Die Entscheidung hierzu kam am 17.März 2010 in den Stadtrat und wurde … abgelehnt! 19:23 statt der erwarteten 23:22 Stimmen zerschlugen alle Träume der Sportler.

Was war passiert? Die SPD-Fraktion stelle Antrag auf geheime Abstimmung, dem naturgemäß zugestimmt wurde. Und im Ergebnis sorgten 3 Enthaltungen und eine Gegenstimme aus dem Lager der Befürworter für eine Ablehnung. Ein Paukenschlag! Irritation und Bestürzung, wie konnte das nur geschehen? Geschwind wurden Stimmen laut, das könne man nicht verstehen, das sei unaufrichtig und beschämend. Ja, ist es, aber es ist in erster Linie eines: passiert.

Am folgenden Sonntag, den 21. März versammelten sich die Wains zur Abteilungsversammlung, auf der Tagesordnung stand – in weiser Voraussicht – ein Antrag des erweiterten Abteilungsvorstandes auf Auflösung der Abteilung mangels Spielfeld, Trainingsstätte und Aussicht auf Besserung. In der Diskussion zu diesem Antrag konnte man der Versicherung, fast einem Schwur gleich, durch Vertreter der Fraktionen FDP und BA vernehmen, dass aus deren Reihen garantiert kein Abweichler käme. Man solle nicht aufgeben, weiterkämpfen, die Unterstützung im Stadtrat sei da! Kurzum, nach reichlich emotionaler Diskussion und Durchhalteparolen des Plenums kam man nicht umhin, dem Abteilungsvorstand zu aller Verwunderung und ohne Gegenstimme den Antrag abzulehnen.

Wenige Tage darauf sollte auch die letzte Fraktion ihre Treue versichern, die CDU schrieb den Wains einen offenen Brief, von allen Fraktionsmitgliedern unterschrieben, drückt darin ihr Bedauern aus und versichert die volle Unterstützung.

Und jetzt, an dieser Stelle frage ich mich ganz ernsthaft: alle 23 Befürworter des Antrags haben selber oder durch die Hand des Sprachführers im Feuer versichert, “wir waren es nicht”!

Die Konsequenz ist ganz einfach: irgendeiner lügt ganz gewaltig, schaut seinem Wähler ins Gesicht und tritt ihm im Schutz der Wahlkabine wahrscheinlich noch mit einem sarkastischen Lächeln voll in die Eier. Aber wer? Jeder kann es gewesen sein, man kann auf jeden oder niemanden zeigen, das Fraktionsmitglied der großen Fraktion, das seine Unterschrift unter die Aussage gesetzt hat, der Vorsitzende, der sich auf der Abteilungsversammlung von drei wortgewaltigen Gefolgsleuten vertreten ließ, oder gar der streitlustige Vorsitzende aus dem bürgerlichen Lager selbst, der immer als erster Unterstützer der Baseballer auftrat?! Was bleibt ist ein sehr fader Beigeschmack über solch eine Politposse, kurz vor der Landtagswahl in NRW und welche Schlüsse man für seine Stimmabgabe daraus ziehen mag oder auch nicht, bleibe jedem selbst überlassen. Letzten Endes verloren hat die Politik selbst, die sich in der Sache durch Wortbruch, abgekartetes Spiel und das altbekannte geflügelte Wort wieder einmal weiter von den Bürgern entfernt hat: “Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?” Aber wer führt es gerne weiter aus mit “Nichts hindert mich, weiser zu werden”.

In diesem Sinne verneige ich mich vor den ehrenamtlichen Kräften und den Mitgliedern der Wains, um gegen derartige Widrigkeiten jahrelang zu bestehen und den Mut nicht zu verlieren, mit einer jetzt-erst-recht Mentalität wie Phönix aus der Asche wieder zu neuen Kräften und dem Ziel einer eigenen Anlage näher zu kommen, dazu gehört eine Menge mehr als nur Sportsgeist oder Vereinsmeierei, das ist echtes Herzblut.

Das gute alte Share Online von Nokia hat auf dem N97 mini die neueste Version 4.irgendwas, und damit funktioniert das alte Script nicht mehr. Nach ein wenig Analyse liegt es zunächst an veränderten XML-Headern, die Tags sind erweitert und man muß alle Einträge <title> in einer preg_match Funktion in <title.*> ändern. Klappte dann aber immer noch nicht, und ein kurzes Nachsehen bei Google brachte die Lösung, es ist ein bekanntes Problem mit der PCRE Lib. Also flugs noch in der /etc/php5/apache2/php.ini den Eintrag pcre.backtrack_limit=5000000 gesetzt, und es klappt - vorausgesetzt man hat nicht vergessen, den apache2 reload zu machen …

PS: hab hier nochmal die bearbeiteten unf funktionierenden Files abgelegt, die den eigenen Bedürfnissen angepasst werden müssen: shareonline.php und lifeblog.php

Manchmal muß man einfach mal alle Viere von sich strecken und die Seele baumeln lassen.

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Und wieder einmal erfreut uns eine fetzige und nutzlose Schlammschlacht über alle Ebenen der Politik. Einer sagt die Wahrheit, die allerdings unpopulär ist, und der Rest der Bande nutzt das zum zurückpöbeln, immerhin kommt man dann als Hinterbänkler auch mal in die Schlagzeilen. So stellte eine gewisse CSU-Sozialministerin Christine Haderthauer in der “Thüringer Allgemeinen” fest, dass nun auch Herr Westerwelle das Gesetzt (Hartz IV) gelesen hätte. Weiter sagt sie, “Hartz-IV Empfänger haben jedes Arbeitsangebot anzunehmen, ansonsten folgen Sanktionen” und das würde ja der geltenden Rechtslage entsprechen.

So, und wenn wir dann mal aufgewacht sind und die rosarote Traum(a)brille abgenommen haben, denken wir mal über das Gesagte nach. Liebste Frau Ministerin, zum Annehmen eines Arbeitsangebotes gehören immer Zwei, ein Arbeitnehmer, der/die potentielle Ex-Hartzer, und ein Arbeitgeber. Es ist ein Leichtes (naja, nicht ganz … immerhin, man muss aufstehen und sich bewegen), den Wisch von der Arge zu einem “Bewerbungsgespräch” zu tragen und dort eine Unterschrift für Anwesenheit zu bekommen. Und schon fließt die Kohle fleißig weiter. Und bevor jetzt alle wieder aufschreien – das ist so, und wird auch so gemacht, ich habe es selbst gesehen. Okay, die “Arbeitssuchende” war nicht selber da, sondern hat ihre Mutter geschickt die Unterschrift zu holen, weil die grad eh da vorbei musste.

Die Krone war gestern RTL Extra. Ich weiß nicht was schlimmer ist, daß sich so ein Vollassi ins TV setzt, auf dicke Hose macht und meint, er geht nicht arbeiten, der Staat würde ihn bescheissen und zu wenig Geld geben, oder daß der Staat unfähig ist, solchen Sozialschmarotzern den Geldhahn zuzudrehen.

Auf der anderen Seite frage ich mich immer noch, warum Hartzer nicht auch mal zum Fegen der Stadt oder ähnlichen einfachen Tätigkeiten zum Wohl ihres Geldgebers und dessen Allgemeinheit herangezogen werden. Und komm mir jetzt keiner mit unwürdigen Tätigkeiten oder so’n Scheiß, schließlich muss jeder vor seinem eigenen Grundstück kehren, Laub aufsammeln, Müll von irgendwelchen Assis aus dem Vorgarten pulen, usw.
1-Euro Jobs sind auch unwürdig und der Verdienst zu gering ? Hallooooo, der Verdienst ist Hartz-IV plus die gejobbten Euros … und das Wertvollste, das aus so einem 1€-Job herauskommen kann ist eine Arbeitszeugnis! Wen stellt ein Arbeitgeber denn eher ein, a) einen Langzeit-Hartzer von der Couch oder b) einen mit einem gut erledigten 1€-Job in der Tasche? Die richtige Antwort steht im Alphabet, aber nicht ganz vorne …

Hilden: Anleinpflicht im Stadtwald (RP ONLINE, 23.02.2010)

Der neueste Streich der Stadt Hilden, um einem grausamen Machwerk ein Ende zu bereiten. Blutrünstige Bestien sind gebändigt und können zukünftig keine Kinder mehr reißen.

Sorry für die etwas polemische Übertreibung, aber angesichts dieser Maßnahme kann ich nur a) mich totlachen b) mich maßlos ärgern oder c) frei Schnauze bloggen :-] Ich nehme c) …

Nun wird im Hildener Stadtwald also überprüfte Anleinpflicht für Hunde herrschen. Prima. Somit werden also keine – ich sag mal großräumig – Personen mehr von Hunden belästigt, das Wild nicht gestört und die Natur geschützt. Na, wer’s glaubt kann ja nur Politiker werden :-D
Sicher, es gab Vorkommnisse, wo freilaufende Hunde z.B. Kinder “angefallen” haben, und unter diesen Aufeinandertreffen mögen auch einzelne dabei gewesen sein, wo der Hund nicht einfach nur spielen wollte. Ein sehr schweres Thema, denn Laien werden die Absicht des Hundes im Zweifelsfall nicht erkennen können, eine aggressive Reaktion eines freilaufenden Hundes auf der anderen Seite ist inakzeptabel. Von den tausenden Begegnungen, wo freundliche und gut erzogene Hunde die Spaziergänger erfreut haben, spricht naturgemäß niemand. Schlechte Nachrichten verbreiten sich eben zig-fach besser.

1. Wer sich bisher einen Dreck um (bestehende) Anleinpflicht gekümmert hat und seinem Hund keine Erziehung angedeihen läßt, der wird sich ganz bestimmt jetzt dran halten. Klar. Logo. Ganz bestimmt.
2. Man kann doch nicht ernsthaft annehmen, dass ein angeleinter Hund auf einem Waldweg eine geringere “Gefahr” für einen Jogger oder Radfahrer darstellt! Wenn ich mir das Bild im RP-Artikel ansehe, sind die beiden Sportler ein mehr als leichtes Opfer für den Blonden, mal vorausgesetzt er/sie wäre ein “Problemhund”. Ganz davon abgesehen reagieren Hunde mit entsprechender Neigung i.d.R. aggressiver wenn sie angeleint sind und die meisten Hundebesitzer achten wohl naturgemäß eher auf ihren Hund, wenn er frei läuft.
3. Im Endeffekt liegt das ganze Thema “Problemhund” sowieso fast immer am oberen Ende der Leine. Eine Leinenpflicht wird daran nichts ändern.
Schade, dass hier wieder einmal das ignorante und egoistische Verhalten Einzelner zu Einschränkungen für die Allgemeinheit führt. Ohne die wenigen schwarzen Schafe unter den Hundehaltern müsste man gar nicht über solche Themen diskutieren.

Unser Hund hört 1a. Geht er an der Leine so heisst das für ihn, nicht ziehen, nicht trödeln oder rumschnuppern oder sich gar erleichtern – geeignetes Verhalten für Stadt und Geschäfte halt. Bei Spaziergängen läuft er frei, und das wird sich auch nicht ändern, bestenfalls ändert sich das Gebiet, in dem wir uns bewegen. Außerdem finde ich im Stadtwald (und nur dort) auch immer wieder Scherben, das ist mir für meinen Liebling eh zu gefährlich …

Mal aus der Sicht des Hundes betrachtet …. welcher Mensch würde ein Kind fest an der Hand durch einen riesengroßen Spielzeugladen führen?

Scheint ein neues Hobby der LKW-Fahrer zu werden: vor Autobahnkreuzen und -ausfahrten die rechte Spur schön dicht schieben, und ja kein einziges km/h verlieren. Klemmt sich der geplagte und abfahrwillige PKW-Fahrer notgedrungen in die Lücke vor einem LKW, gibt’s noch Lichthupe und Horn vom LKW gratis dazu.

Liebe LKW-Fahrer,
dass die Autobahn zu klein für PKW *und* LKW ist, will ich nicht bestreiten. Dass LKW i.d.R. rechts fahren (müssen), ist auch normal. Aber wenn sich ein PKW so knapp vor euch schiebt, DANN IST EUER ABSTAND ZUM VORDERMANN ZU KLEIN!!

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